Jürgen Nöding
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Zweifelsblitz
Zweifelsblitz
Es sprach ein Dichter komm und lies der zweifelsohne Jürgen hieß.
Er liegt am Rand von Wies' und Feld, fragt sich wie lang Dein' Liebe hält.
Was sie verspricht und tut und möcht' und ob die Sehnsucht sich nicht rächt.
In grauem Schleier Alltagsleben und wünscht sich sehr Du lägst daneben.
Doch wie der Bach im Wiesengrund küßt in der Luft Dein Rosenmund Dein Liebe in mein Herz hinein, so dass ich denk' was soll schon sein.
Bevor das uns're Glück zerbricht, schon hat die Welt ein neu' Gesicht.
So stark und wirklich schön und groß, sanft leg' ich hin mein Haupt in's Moos.
Jürgen Nöding, 19.02.1988